Umweltteam Rohr-Dürrlewang:

Kontakt:

Umweltteam

Thomas Binder-Leube, fon  0711.9 07 48 28

Dr. Cora Burger,  fon  0711.982 76 92 (bis 31.12.2017)

Jürgen Franke, fon 0711.7 43 01 72 (01.01.2018)

Umweltteamsitzung:
Freitag, 1. Dezember 2017, 17 Uhr, Gemeinehaus Stephanuskirche

Repair-Café in neuen Räumen:
AWO-Begegnungsstätte, Osterbronnstraße 64B, 70565 S-Dürrlewang (Ladenstraße)

Nächster Termin:
Samstag, 28. Oktober 2017, 13-17 Uhr

Repair-Café


 

 

 

Umweltpreis für unsere Kirchengemeinde

Umweltpreis für unsere Kirchengemeinde
Die Preisträger des Wettbewerbs „KirchengemeindeN! Nachhaltig handeln, Schöpfung bewahren“ wurden in einer Festveranstaltung auf dem 35. Deutschen
Evangelischen Kirchentag in Stuttgart ausgezeichnet.

Die Wettbewerbsjury hat die Evangelische Kirchengemeinde Rohr-Dürrlewang mit dem 6. Platz für das Nachhaltigkeitsprojekt „Waldlehrpfad im Dürrlewanger Wald“ mit einem mit 4.000 € dotierten Preis ausgezeichnet. Der mit insgesamt 78.000 Euro dotierte Wettbewerb wurde im vergangenen Jahr von der  Landesregierung Baden-Württemberg gemeinsam mit der ACK, den Evangelischen Landeskirchen in Baden und Württemberg sowie der Erzdiözese Freiburg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart ins Leben gerufen. Damit soll das Engagement für mehr Nachhaltigkeit in den Kirchen- und Pfarrgemeinden gewürdigt werden.

Beworben hat sich unsere Gemeinde mit der Projektidee der Leiterin des Kinderhauses Galileo, Frau Lehmann, im Dürrlewanger Wald einen Waldlehrpfad einzurichten. Dieses Ziel verfolgt sie im Rahmen des Bildungshauses zusammen mit dem Katholischen Kindergarten Heilige Familie und der Schönbuchschule schon seit einigen Jahren mit viel Durchhaltevermögen.
Um die Bedingungen des Wettbewerbs zu erfüllen, wurde vom Umweltteam ein umfangreicher Nachhaltigkeitscheck für unsere Gemeinde durchgeführt und mit eingereicht.

Den Preis nahmen Frau Schön vom Kinderhaus Galileo und Frau Dr. Burger vom Umweltteam stellvertretend entgegen. Das Preisgeld ist mit der Auflage verbunden, es innerhalb eines Jahres für den Waldlehrpfad einzusetzen.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann dankte in seinem Grußwort allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Wettbewerbs:
„Sie haben gezeigt, dass nachhaltiges Handeln in den Kirchengemeinden vor Ort angekommen ist. Nachhaltigkeit beginnt beim Einzelnen, gelingt aber am besten in der Gemeinschaft.“

Emas Zertifikat und grüner Gockel 2015

Unsere Kirchengemeinde hat für weitere drei Jahre die Berechtigung erhalten, das europäische Umweltzertifikat EMAS und damit auch das kirchliche Umweltzertifikat Grüner Gockel zu führen.

Die Urkunden dafür wurden Michael Püngel als 1. Vorsitzenden des Kirchengemeinderates am 19. April 2015 von Ulf Kumm (Kirchlicher Umweltauditor) überreicht.

Wir danken den Mitgliedern unseres Umweltteams und besonders den Umweltbeauftragten Thomas Binder-Leube und Dr. Cora Burger für die umfangreiche Erstellung der notwendigen Unterlagen.

Umweltleitlinien der evangelischen Kirchengemeinde Rohr-Dürrlewang

Leitgedanke

Gott gab dem Menschen den Auftrag, die Erde zu bebauen und zu bewahren (1. Mose 2,15)

Wir halten Bewahrung der Schöpfung und Umweltschutz für einen integralen Bestandteil christlichen Handelns und wollen dies in unserer Gemeinde leben.

Nachhaltigkeit

Wir achten darauf, wie sich unser Verhalten auf künftige Generationen auswirkt. Wir möchten Entscheidungen treffen, die nachhaltig umweltgerecht sind.

Ressourcen

Wir streben eine sparsame Nutzung von Rohstoffen und Energieträgern sowie den Einsatz von erneuerbaren Energien an. Wir möchten Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit miteinander vereinbaren.

Öffentlichkeit

Wir berichten regelmäßig über unsere Umweltaktivitäten, um den Umweltgedanken weiter zu verbreiten und „Nachahmer“ zu gewinnen.

Natur

Wir fördern und erhalten gesunde Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen. Unser Wohlstand darf nicht auf Kosten von Mensch und Natur gehen.

Eine Welt

Wir achten auf eine Umwelt- und sozialverträgliche Lebensweise. Wir respektieren die Bedürfnisse von Mensch und Natur in unserer Nachbarschaft und in anderen Teilen der „Einen Welt“. Damit wollen wir einen Beitrag leisten zu Frieden und Gerechtigkeit.

Gesetze und Richtlinien

Wir halten die bestehenden Gesetze und Richtlinien ein.

Stetige Verbesserung

Wir dokumentieren und überprüfen die Umweltauswirkungen unserer Gemeinde mit dem Ziel einer stetigen Verbesserung.

Umwelterklärung Rohr-Dürrlewang

Umwelterklärung zum Download

Kirchengemeinde Rohr erzielt deutliche CO2-Einsparung

Die Evang. Kirchengemeinde Rohr konnte ihren CO2-Ausstoß im Jahr 2011 deutlich reduzieren. Der Wert konnte von 117 Tonnen in 2010 auf rund 80 Tonnen im Jahr 2011 gesenkt werden. Dies entspricht einer Reduzierung von über 20%. Die Werte in den Jahren vor 2010 lagen ebenfalls zwischen 100 und 117 Tonnen pro Jahr.
In diesen Zahlen sind die gesamten Emissionen für Wärme und Strom in der Laurentiuskirche sowie in den Kindergärten berücksichtigt. Ein kleiner Teil der Emissionen ergibt sich auch durch Fahrten mit Autos und Bussen.
Die Reduzierung lässt sich im Wesentlichen auf die Bereiche „Wärme“ und „Strom“ zurückführen. Die notwendige Heizenergie für die Gebäude konnte in den letzten Jahren um rund 20% reduziert werden. Beigetragen haben neben Dämmmaßnahmen auch eine Optimierung der Heizung im Gemeindezentrum und ihrer Steuerung.
Die Kirchengemeinde hat in 2011 ihren Strombezug auf regenerative Quellen umgestellt. Der extern bezogene Strom kommt nun zu 100% aus Wasserkraft. Nach und nach wird der neue Energielieferant „KSE“ weitere regenerative Energiequellen in seine Stromerzeugung aufnehmen. Der Strombezug konnte in den letzten Jahren kontinuierlich gesenkt werden. Eine wesentliche Maßnahme war die Umstellung der Beleuchtung im Foyer und im Jugendbereich der Kirche auf energiesparende Leuchtmittel.
In Summe senkten die Maßnahmen die C02-Emissionen im Bereich „Strom“ von etwa 12 Tonnen jährlich auf 0,77 Tonnen. Eine Reduktion von fast 94%! Dies ist im Diagramm oben deutlich sichtbar durch den beinahe fehlenden roten Balken für „Strom“ im Jahr 2011.
Die Umstellung des Stromlieferanten ist auch eine Maßnahme, die jeder daheim ohne großen Aufwand durchführen kann. Wenn sie vom deutschen Strommix auf einen Anbieter mit regenerativ erzeugtem Strom umstellen, können auch sie in wenigen Minuten einen beachtlichen Beitrag zur CO2-Reduzierung und zum Umweltschutz durchführen. Empfehlenswerte Anbieter für Privatpersonen sind hier beispielsweise die Firmen Naturstrom, Greenpeace Energie und die Energiewerke Schönau (EWS).


Thomas Binder-Leube

Nistkastenaufhängung rund um die Stephanuskirche

Am Dienstag, 25. September 2012, von 10 bis 13 Uhr brachte Herr Mache vom Vogelschutzbund zusammen mit zwei Mitgliedern vom Umweltteam Dürrlewang 25 Nistkästen im Gelände rund um die Stephanuskirche an. Zu Beginn wuchteten die Beteiligten einen besonders schweren Nistkasten durch das enge Treppenhaus des Kirchturms auf die obere Plattform.
Der Kasten ist deutlich größer als der bisher dort befi ndliche Turmfalkenkasten. So kann eventuell auch eine Schleiereule einziehen kann. Danach kamen die Nistkästen für kleinere Vögel an die Reihe. Es wurden kleine Äste abgesägt, um den Vögeln einen guten Anflug an die Kästen zu ermöglichen. Herr Mache hatte das nötige Werkzeug dabei.
In Höhe einer zwölfsprossigen Leiter hängte er die neuen Nistkästen auf. Sie sind von 1 bis 25 durchnummeriert und nach Süd-Osten ausgerichtet.
Auch die bereits vorhanden Kästen wurden wie jedes Jahr gereinigt. Während das Umweltteam dabei bisher einen recht hohen Aufwand betrieben hatte, nahm Herr Mache die alten Nester heraus und klopfte die Nistkästen aus.
Im Turm und im Kindergarten hatten vermutlich Hausrotschwänzchen gebrütet, an der Birke in der Mitte des Pfarrgartens befand sich ein typisches Meisennest. Auch der Nistkasten an der Wand im Pfarrgarten war besiedelt, so dass insgesamt vier der bisherigen fünf Kästen belegt waren. Ein toller Erfolg!
Es bleibt zu hoffen, dass die neu aufgehängten Kästen genauso gut angenommen werden. Herr Mache als Vogelkundler hat das Seinige dazu getan, indem er die Eigenarten der unterschiedlichen Vögel mit berücksichtigt hat. So hat er beispielsweise für Meisen jeweils zwei Nistkästen vorgesehen, da bei dieser Vogelart Weibchen und Männchen getrennt schlafen.


Dr. Cora Burger