Pädagogische Grundlagen

Pädagogische Grundlagen:

  • Unsere Einrichtung orientiert sich an der Lebenswirklichkeit und an den Lebensverhältnissen der Kinder und ihrer Familien. Wir bieten ihnen einen Ort des Wohlfühlens und der Begegnung

  • Wir sind eine Bildungseinrichtung, in der das Kind als eigenständige Persönlichkeit gesehen wird, das in seinem eigenständigen Tun, Handeln, Denken und im ganzheitlichen und gemeinschaftlichem Lernen zu unterstützen ist.

  • Im Kinderhausalltag werden die individuellen Lern- und Bildungsprozesse der Kinder unterstützt, begleitet, beobachtet und im jeweils eigenen Portfolioordner dokumentiert.

Weitere Schwerpunkte unserer Arbeit sind:

  • Forschen, Lernen und Experimentieren in Bildungsinsel.
  • Sprachförderung im Rahmen des Landesförderprogrammes „Singen – Bewegen – Sprechen“.
  • Die Kinder so anzunehmen, wie sie sind, ihre Stärken zu stärken, ihre Schwächen zu schwächen.
  • Eigenverantwortung und Entscheidungsfähigkeit zu unterstützen.
  • Die Gemeinschaftsfähigkeit und das Zugehörigkeitsgefühl zu fördern.
  • Das Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt zu entwickeln – Erfahrungen können die Kinder beispielsweise in unserem Nutzgarten erleben.
  • Wir verstehen uns als Teil der Kirchengemeinde: Wir gestalten (Kinder-) Gottesdienste, wirken bei Festen und Feiern mit und beteiligen uns in verschiedenen Gruppen aus der Gemeinde (z. B. Demenzgruppe, Eltern-Kind-Gruppe, Umweltteam).
  • Unsere Kindertageseinrichtung nimmt an dem Modellprojekt „Bildungshaus für 3 bis 10 jährige Kinder“, teil. Hierbei kooperieren wir mit der Grundschule. Dieses Projekt bietet den Kindern die Chance, über einen längeren Zeitraum gemeinsam zu lernen und zu spielen.
  • Unser Kinderhaus ist seit Mai 2012 zertifiziert und wir sind nun offiziell ein „Haus der kleinen Forscher“.
  • Uns ist es wichtig, dass die Kinder gesunde Ernährung, die soziale Gemeinschaft und die Gemütlichkeit gemeinsamer Mahlzeiten bei uns erleben können. Aus diesem Grund nehmen wir an dem dauerhaften Projekt BeKi – eine Landesinitiative zur bewussten Kinderernährung, teil.
  • Wir nehmen am städtischen Programm des Amts für Sport und Bewegung zur Bewegungsförderung von Kindern zwischen drei und sechs Jahren in Stuttgarter Kindertageseinrichtungen teil. Die regelmäßig wöchentlich sattfindenden Bewegungsstunden bereiten den Kindern große Freude und fördern sie in ihrer motorischen, kognitiven, sprachlichen, persönlichen und sozialen Entwicklung.

Bildungshaus „3-10“

Wir wollten die bereits bestehende Kooperation zwischen dem Kinderhaus Galileo und der Schönbuchschule weiter intensivieren, weshalb wir uns im Jahre 2010 für das Modellprojekt „Bildungshaus 3-10“ beworben haben. Durch die Verzahnung von Elementar – und Primarpädagogik kann die Qualität der Bildungseinrichtungen weiter entwickelt werden.

Bildungshaus „3-10“ ist ein Modellprojekt des Landes Baden-Württemberg mit welchem Baden-Württemberg im Bereich frühkindlicher Bildung und der Grundschulbildung neue Wege geht.
Konkret im Alltag sieht die Umsetzung wie folgt aus:
Im Mittelpunkt steht die intensive Zusammenarbeit zwischen dem Kinderhaus
und der Grundschule. Diese Zusammenarbeit soll im Laufe der Zeit so eng werden, dass eine durchgängige Bildungseinrichtung für Drei- bis Zehnjährige entsteht, das bedeutet ein pädagogischer Verbund.
Lehrkräfte und Erzieherinnen planen, gestalten und reflektieren gemeinsam auf
der Grundlage des Orientierungsplanes Projekte und wesentliche Elemente oder Teile des Bildungsplanes. Dadurch entsteht eine noch intensivere Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen der Grundschule und dem Kinderhaus. In den gemeinsamen Lern- und Spielzeiten lernen die Kinder in institutionsübergreifenden und jahrgangsübergreifenden Gruppen miteinander und voneinander, jeder nach seinen individuellem Entwicklungsstand.
Durch die enge Zusammenarbeit haben die Kinder die Möglichkeit erste Erfahrungen mit schulischen Räumen, Handlungsformen und Regeln zu machen. Mit dem Ziel Ängste abzubauen und einer kontinuierlichen und bruchlosen Bildungsbiografie.
Die gemeinsamen Projekte wirken sich positiv auf die Entwicklung der Kinder
aus.

Die Vorteile dieser engen Zusammenarbeit sind:

  • Beobachtung und Dokumentation als Grundlage für Förderung und Forderung

  • Stärkung der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft,

  • Gemeinsame Elterngespräche

  • Durchgängige Bildungsbiographie

  • Integration des Runden Tisches ("Schulreifes Kind")

  • Neue Formen der Einschulungsfeier

  • Weiterentwicklung schriftlicher Entwicklungsberichte

  • Wechsel in weiterführende Schulen