Dr. Manuel Stetter

Pfr. Dr. Manuel Stetter

Familie Stetter und Pfr. Rumpf

Abschied von Vikar Dr. Stetter

Nach 2 ½ Jahren Ausbildungsvikariat verlässt Vikar Dr. Manuel Stetter unsere Gemeinde und wechselt auf eine Assistentenstelle an der Universität Tübingen, die dem Lehrstuhl für praktische Theologie von Prof. Dr. Birgit Weyel zugeordnet ist. Seine Abschiedspredigt hielt er am 18. Februar in der Laurentiuskirche. Beim anschließenden Empfang konnten sich die Gemeindeglieder persönlich von ihm und seiner Familie verabschieden.

Wir danken Herrn Dr. Stetter für sein Engagement und seine Einsatzfreude in unserer Gemeinde. Sein besonderes Predigttalent wurde ebenso geschätzt wie sein einfühlsames, seelsorgerliches Gespür. Und so richtig fetzig wurde es garantiert immer dann, wenn er als Schauspieler auf der Bühne stand. So zum Beispiel, als er bei der Kinderbibelwoche witzig, spannend und anschaulich die Erlebnisse des Apostel Paulus inszenierte.Wir hätten Dr. Stetter gerne noch eine Weile bei uns behalten. Das betonte auch Andrea Pujol ihrem Grußwort im Namen des Kirchengemeinderates. Sie äußerte ihr Verständnis dafür, dass es Dr. Stetter jetzt erst einmal wieder in die Wissenschaft zieht, um dann aber gleich auch anzumerken, dass angesichts seiner Talente sein Platz eigentlich in der Gemeinde sein sollte.In einem bekannten Gesangbuchlied von Klaus Peter Hertzsch heißt es: „Vertraut den neuen Wegen, auf die der Herr euch weist ...“ (EG 395). Im solchem Vertrauen lassen wir Familie Stetter ziehen und wünschen ihr Gottes Geleit und einen guten Start in Tübingen. Vor allem wünschen wir ihnen die Zuversicht, dass Gott selbst die richtigen Wege weisen wird.Und ein Gutes hat es ja auch, dass Dr. Stetter jetzt wieder in die theologische Forschung geht. In dieser Funktion ist er an den Sonntagen nicht so verplant wie ein Gemeindepfarrer. Er hat bereits signalisiert, dass er es sich gut vorstellen kann, hin und wieder mal in seiner ehemaligen Ausbildungsgemeinde eine Predigt zu halten und mit uns Gottesdienst zu feiern. So dürfen wir uns - trotz aller Wehmut - auf ein Wiedersehen freuen.

Danke für eine gute gemeinsame Zeit und in herzlicher Verbundenheit,

Pfr. Thomas Rumpf