Ortskirchliche Verwaltung(ab 12-2018)

Mitglieder der Ortskirchlichen Verwaltung; es fehlt Dekan i.R. Ellinger; vordere Reihe: Pfr. Gruner, Pfrn. Wolfsberger, Fr. Hungerbühler, Fr. Krumrey, Pfr. Rumpf, Hr. Burkhardt hintere Reihe: Dr. Ludwig, Hr. Binder-Leube, Dr. Franke, Hr. Voit, Hr. Elsäßer

Mitglieder Kraft Amtes:

Pfarrer Thomas Rumpf - Geschäftsführung

Pfarrerin Heike Meder-Matthis - Pfarramt 2 (ab 24.03.2019) - nicht im Bild

Simone Hungerbühler - Kirchenpflegerin

Mitglieder:

Thomas Binder-Leube

Johannes Burkhardt - Vorsitzender

Hartmut Elsäßer

Dr. Jürgen Franke

Helga Krumrey

Dr. Tilmann Ludwig

Thomas Voit

Pfr. Johannes Gruner

als beratendes Mitglied dazugewählt:

Dekan i.R. Hartmut Ellinger

Sitzungstermine der OKV

die Sitzungen der OKV sind, wie beim Kirchengemeinderat üblich, öffentlich.
Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr

Die nächsten Termine sind am
Montag, 16. September 2019 (Gemeindehaus der Stephanuskirche)
Montag, 14. Oktober 2019 (Untergeschoss der Laurentiuskirche)
Montag, 11. November 2019 (Gemeindehaus der Stephanuskirche)
Montag, 9. Dezember 2019 (Untergeschoss der Laurentiuskirche)

Ortskirchliche Verwaltung

Am Sonntag 18. November 2018 wurde in unserer Gemeinde eine Ortskirchliche Verwaltung (OKV) durch Dekanin Kerstin Vogel-Hinrichs eingesetzt.
Die Bildung der OKV war nötig, nachdem im letzten Sommer sechs Mitglieder des Kirchengemeinderates zurückgetreten waren. Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben wurde daraufhin der Kirchengemeinderat durch den Oberkirchenrat aufgelöst.

Dekanin Vogel-Hinrichs hat im Auftrag des Oberkirchenrates acht Personen aus unserer Gemeinde berufen, die zusammen mit Pfarrerin, Pfarrer und Kirchenpflegerin das neue Gremium bilden.
Durch die OKV ist gesichert, dass der Geschäftsbetrieb der Kirchengemeinde geordnet und geregelt weiterlaufen kann.
Die OKV ist ein Übergangsgremium und bildet die Brücke bis zur regulär anstehenden Neuwahl des Kirchengemeinderates am 1. Advent 2019.

In der konstituierenden Sitzung der OKV wurde Johannes Burkhardt zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Weitere Mitglieder sind Thomas Binder-Leube, Hartmut Elsäßer, Dr. Jürgen Franke, Helga Krumrey, Dr. Tilmann Ludwig, Thomas Voith und Pfr. Johannes Gruner, außerdem kraft Amtes Kirchenpflegerin Simone Hungerbühler, Pfr. Thomas Rumpf und Pfrn. Heike Meder-Matthis, die während ihrer Elternzeit von Pfrn. Mirjam Wolfsberger vertreten wird. Als beratendes Mitglied wurde Dekan i.R. Hartmut Ellinger zugewählt.

Wir danken herzlich allen, die sich zur Mitarbeit in der OKV bereit erklärt haben und die damit sicherstellen, dass die Kirchengemeinde handlungsfähig bleibt.

Eine der Hauptaufgaben der OKV ist die Vorbereitung der Kirchenwahl am 1. Dezember 2019. An diesem Termin werden in allen Gemeinden der Landeskirche neue Leitungsgremien und parallel dazu die neuen Mitglieder der Landessynode gewählt.

Der Kirchengemeinderat inder Partnergemeinde im Kirchspiel Friedelshausen/Thüringen

© S.Abrell

© M.Johna

© S. Abrell

© M. Johna

© S. Abrell

Sein jährliches Klausurwochenende verbrachte der Kirchengemeinderat im Oktober in der Partnergemeinde in Thüringen. Die Anfahrt am Freitag war (ganz wörtlich) etwas holprig wegen einer Reifenpanne auf der Autobahn. Als wir abends dann im Bürgerhaus von Friedelshausen ankamen, erwartete uns ein festliches Büfett und ein anregender und heiterer Gesprächsabend mit den dortigen Gemeindekirchenräten.

Von außen erscheint die Welt dort in der südlichen Rhön ziemlich heil zu sein. Idyllische Dörfer und die berühmten Thüringer Dorfkirchen, landschaftlich reizvoll und jedem ruhesuchenden oder kulturinteressierten Urlauber zu empfehlen. Es gibt wenige Gebiete in Deutschland, wo wie dort noch 2/3 der Bevölkerung der Evangelischen Kirche angehören. Und mittlerweile gibt es eine Trendwende bei der in der Region noch vor einigen Jahren beklagten Landflucht und dem damaligen Rückgang der Geburtenquote. Für uns als Stuttgarter verwunderlich war, dass Ökumene und Asylfragen dort gar kein Thema sind. Die Erklärung ist einfach: es gibt am Ort schlicht keine Katholiken oder Flüchtlinge.

Dafür aber gibt es andere Sorgen und Herausforderungen. Weite Anfahrtswege zur Arbeit, einige pendeln sogar nach Hessen oder Bayern; Einkäufe müssen gut geplant sein, denn die alten Dorfläden existieren nicht mehr. Bei knapp 800 Gemeindegliedern kann für die Erhaltung der drei Kirchen in Friedelshausen, Hümpfershausen und Schwarzbach trotz vieler Eigenleistungen oft nur das dringend Notwendigste realisiert werden.

Am Samstag waren wir auf den Spuren Luthers in Erfurt unterwegs. In dieser geschichtlich bedeutenden und malerischen Stadt hat Martin Luther studiert und als Mönch im Augustinerkloster gelebt. Am Abend durften wir dann in der Partnergemeinde, genauer in der Schwarzbacher Kirche, ein Konzert des Schmalkaldener Madrigalchores erleben, stilvoll ausgeleuchtet von den Kronleuchtern mit zahlreichen brennenden Wachskerzen. Ein Weihnachtsgottesdienst dort muss ein echtes Erlebnis sein. Schließlich ist auch der Zimbelstern bei einer Orgel dort eine selbstverständliche Ausstattung und die Mosefigur unter der Kanzel ist ein einzigartiges Schmuckstück.

Mit einem feierlichen Abendmahlsgottesdienst am Sonntagmorgen verabschiedeten uns unsere Gastgeber. Gemeinsam hatten alle den Eindruck, dass es eine für das Miteinander und die Partnerschaft wichtige und weiterführende Begegnung war.

Und viele unserer Gastgeber versicherten, dass wir uns spätestens im nächsten Jahr zum Jubiläum „50. Gemeindefest“ am 23. September 2018 in der Laurentiuskirche in Rohr wieder begegnen.